Mach mit bei „Biodiversität – Vom Acker bis zum Teller“

Das Forschungsprojekt startet im Oktober 2026. Sammle mit uns zusammen Erkenntnisse zu biologischer Vielfalt und nachhaltiger Ernährung im Rheinischen Revier.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Thema: Citizen Science-Forschungsprojekt zur Förderung von Biodiversität und nachhaltiger Ernährung im Rheinischen Revier.
  • Für wen: Menschen jeden Alters aus dem Rheinischen Revier, die neugierig sind und Lust haben sich zu engagieren. Vorwissen ist nicht notwendig.
  • Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenfrei. Melde dich einfach über das Anmeldeformular auf dieser Seite an.
  • Beginn: Ab 24. Oktober 2026 (späterer Einstieg möglich).

Mehr erfahren: In unseren Online-Infoterminen erfährst du mehr über Ziele, Ablauf und deine Mitmach-Möglichkeiten.

Das Citizen Science-Forschungsprojekt "Biodiversität - Vom Acker bis zum Teller" nimmt ab Oktober 2026 den Zusammenhang zwischen biologischer Vielfalt und unserer Ernährung in den Blick. Im Mittelpunkt stehen deine Erfahrungen und Perspektiven: Gemeinsam mit dem Institut für Verbraucherwissenschaften an der Universität Düsseldorf entwickeln wir Forschungsfragen, sammeln Erkenntnisse und stärken die Themen Biodiversität und nachhaltige Ernährung. Vorwissen oder Erfahrung sind willkommen, aber keine Voraussetzung. Hast du Lust, etwas zu bewegen? Dann melde dich jetzt an!

Wir bieten Online-Infotermine an. Hier kannst du unverbindlich:

  • das Projekt und das Team kennenlernen
  • deine Fragen stellen
  • andere Interessierte treffen
  • herausfinden, ob das Projekt zu dir passt

     

Online-Infotermin 1: Donnerstag, den 17. September 2026 | 18 – 19 Uhr

Online-Infotermin 2: Dienstag, den 06. Oktober 2026 | 17 – 18 Uhr
 

Mehr Informationen im Detail

Was möchten wir mit dem Forschungsprojekt erreichen?

Die biologische Vielfalt ist bedroht, auch bei uns vor Ort. Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss darauf, wie es um die Natur in unserer Region steht. Durch intensive Nutzung, Überdüngung und Flächenverbrauch verschwinden Arten und Lebensräume. Bei eigenen Ernährungsentscheidungen oder dem Einkauf spielt das Thema Biodiversität hingegen bisher kaum eine Rolle.

Deshalb wollen wir gemeinsam genauer hinschauen und Antworten auf unsere Leitfrage finden: 
Wie wird das Thema Biodiversität im Ernährungssystem für Verbraucher:innen verständlich, erlebbarer und handlungsrelevant?

Konkret werden wir:

  • Erkenntnisse darüber gewinnen, wie der Zusammenhang zwischen biologischer Vielfalt mit der eigenen Ernährung in der Bevölkerung wahrgenommen wird, wie sich mehr Bewusstsein und Handlungsmöglichkeiten dafür schaffen lässt und eine biodiversitätsfördernde Ernährung im Rheinischen Revier gestärkt werden könnte.
  • Das gewonnene Wissen in Praxisformaten anwenden, um damit vor Ort Veränderungen anzustoßen und einen Beitrag zum nachhaltigen Strukturwandel zu leisten
  • Unsere Ergebnisse in die Fachöffentlichkeit einbringen
  • Vernetzung zwischen lokalen Akteur:innen  fördern
  • Dazulernen, neue Leute kennenlernen und Spaß haben

Dabei untersuchen wir unter anderem:

  • Wie lassen sich Biodiversität und Ernährung gut kommunizieren?
  • Was könnten zielführende Bildungsangebote sein? 
  • Welche Formen bürgerschaftlichen Engagements sind für das Themenfeld relevant?

Um das zu erreichen, arbeiten wir mit lokalen Akteur:innen und Projekten zusammen. So können wir uns gegenseitig unterstützen und mehr Wirkung erzielen.

Wie läuft das Forschungsprojekt ab?

Phase 1: Grundlagen und Forschungsfragen (ab Oktober 2026)
Wir beschäftigen uns zunächst mit den Themen biologische Vielfalt, nachhaltige Ernährung und wissenschaftliche Methoden. Auf dieser Basis entwickeln wir gemeinsam Forschungsfragen und unser Vorgehen.

Phase 2: Aktiv forschen (bis Sommer 2027)
In der Forschungsphase sammeln wir mit Methoden wie Fokusgruppen, Interviews, Mappings, Befragungen oder Beobachtungen Erkenntnisse zu unseren Forschungsfragen. Dabei kannst du dich nach Interesse, Zeit und Ressourcen individuell einbringen.

Phase 3: Umsetzen und Verbreiten (Sommer 2027 bis Frühjahr 2028)
Das gesammelte Wissen wenden wir in Praxisformaten an und verbreiten es darüber hinaus. Was für ein Format wir umsetzen, kommt auf die Erkenntnisse der vorherigen Phase an und was wir gemeinsam als Gruppe für sinnvoll halten. 

Erste Ideen sind:

  • die Entwicklung eines Biodiversitäts-Bildungsbaukastens,
  • ein mobiles Ausstellungsformat,
  • Storytelling-Ansätze für biodiversitätsfreundliche Produkte oder
  • ein Aktionsformat für Initiativen.
Wer kann mitmachen?

Du kannst am Forschungsprojekt teilnehmen, wenn du…

  • …im Rheinischen Revier wohnst. Dazu gehören die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg, die Städteregion Aachen sowie die Stadt Mönchengladbach, der Rhein-Erft-Kreis und der Rhein-Kreis Neuss.
  • …neugierig bist und etwas bewegen möchtest.

Du brauchst:

  • Keine Vorkenntnisse
  • Kein Studium
  • Keine Forschungserfahrung

Wir freuen uns, wenn du Teil des Forschungsprojekts wirst und dich gemeinsam mit uns für nachhaltige Ernährung und Biodiversität einsetzt.

Was kommt auf mich zu, wenn ich mitmache?

Dich erwarten:

  • Austausch mit anderen Menschen, die sich auch für Biodiversität und Ernährung interessieren
  • Citizen Science-Forschung erleben können und etwas Neues herausfinden
  • Die Möglichkeit, deine eigenen Erfahrungen und Wissen einzubringen
  • Spannende und spaßige Workshops 
  • Gemeinsam etwas bewegen können und Veränderungen anstoßen

Du kannst selbst entscheiden, wie viel Zeit und Engagement du in das Forschungsprojekt stecken möchtest. Wir freuen uns, wenn du die ganze Zeit mit dabei bist, es ist aber auch möglich, für einen bestimmten Zeitraum oder bei einzelnen Aktivitäten im Projekt mitzumachen. Schätzungsweise bist du mit dem Projekt 5 bis 10 Stunden pro Monat beschäftigt. Gemeinsam können wir schauen, was für dich passt.

Warum sollte ich mitmachen?
  • Lerne Neues über Biodiversität, Ernährung und wie Forschung funktioniert
  • Bewege etwas: Deine Perspektive stärkt das Engagement für nachhaltige Ernährung im Revier.
  • Leiste einen Beitrag zur Wissenschaft: Deine Ideen fließen in Fachpublikationen und Kongresse ein.
  • Triff Gleichgesinnte: Austausch, Vernetzung, gemeinsame Ideenentwicklung.
  • Entdecke neues Engagement: Citizen Science ist eine (weitere) Art, dich gesellschaftlich einzubringen.
  • Zertifikat und Dankeschön: Für dein Engagement erhältst du eine Teilnahmebescheinigung und eine kleine Aufmerksamkeit.
An welchen Terminen forschen wir gemeinsam?

Die ersten Termine des Forschungsprojekts sind:

  • Auftaktworkshop: Samstag, den 24. Oktober 2026 | 11 – 16 Uhr
    Einstieg ins Forschungsprojekt
    Ort: Wird noch bekannt gegeben
  • Workshop: Montag, den 23. November 2026 | 19 – 21 Uhr
    Bestehendes Wissen sichten und Forschungsfragen bilden
    Ort: Online via Zoom

Alle weiteren Termine stimmen wir gemeinsam in der Gruppe ab. Diese können online oder in Präsenz stattfinden. Reisekosten und Verpflegung sind bei unseren Treffen inklusive.

Anmeldung zum Auftaktworkshop des Forschungsprojekts „Biodiversität – Vom Acker bis zum Teller“

Hiermit melde ich mich zum Auftaktworkshop des Forschungsprojekts „Biodiversität – Vom Acker bis zum Teller“ am 24. Oktober 2026 an.

 

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Bei Interesse und Fragen melde dich unter: 
citizen-science@verbraucherzentrale.nrw

Georg Wagner

Botschafter nachhaltiger Konsum

Verbraucherzentrale NRW

Felix Langer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter 

Verbraucherzentrale NRW

Katharina Rzepucha-Hlubek

Wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

Citizen Science bzw. Bürgerwissenschaft bedeutet: Forschung wird nicht nur von der Wissenschaft gemacht, sondern gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Alle können mitwirken, unabhängig von Vorwissen oder Fähigkeiten. Ob Daten sammeln, Experimente durchführen oder Fragen stellen: Die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Alltagserfahrungen ein und helfen so, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die für die Gesellschaft relevant sind.

Das Projekt MehrWertRevier ist seit Januar 2026 abgeschlossen. Hier finden Sie Berichte und Ergebnisse der abgeschlossenen Forschungsprojekte.